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Wenn auch die Wirklichkeit die Voraussetzung des Rechtes und der Boden ist, auf dem es sich fortwährend zu erproben hat, so ist es selbst doch rein idealer Natur; der Rechtssatz als solcher führt stets nur eine gedankliche Existenz.

Georg Jellinek
Allgemeine Staatslehre
Neuerscheinung: Regeln der Verfassungsinterpretation Print
Sonntag, 04 März 2012

von Anna Gamper

Der erste Teil des Buchs widmet sich einem Vergleich „geschriebener“, dh ausdrücklich
im Verfassungsrecht verankerter Interpretationsregeln, für den – womit das Buch
völliges Neuland betritt – alle Verfassungen der Welt untersucht wurden.

Im zweiten Teil werden das Fehlen „geschriebener“ Interpretationsregeln der österreichischen
Bundesverfassung reflektiert, die „ungeschriebenen“ Regeln ihrer Auslegung abgeleitet
und in zentralen Anwendungsfeldern der verfassungsgerichtlichen Judikatur analysiert:
Besondere Berücksichtigung erfahren die kanonischen Auslegungsmethoden, die
berichtigende, Kompetenz- und Grundrechtsinterpretation sowie als „subsidiäre“
Interpretationsmethoden die rechtskonforme und rechtsvergleichende Auslegung.
Abschließend wird die Bedeutung der Regeln der Verfassungsinterpretation in ihrem
Verhältnis zueinander, aber auch zu anderen Verfassungselementen erörtert und
versucht, daraus Ansätze für einen auch praktisch anwendbaren Theorierahmen der
Verfassungsinterpretation zu entwickeln.

  • Umfassender Verfassungsvergleich
  • Theorie und Dogmatik der Verfassungsinterpretation auf neuestem
    Stand
  • Aktuelle Entwicklungen der österreichischen Verfassungsjudikatur

 

2012, XV, 370 S.
Brosch.
Ladenpreis
*97,22 € (D) | 99,95 € (A) | CHF 121.00 

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